Warum ist die Erbschaftssteuer für Nichten und Neffen besonders hoch?
Die Inhalte dieses Beitrags sind nach bestem Wissen erstellt, ersetzen jedoch keine individuelle steuerliche Beratung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr übernommen. Für eine Bewertung Ihrer individuellen Situation wenden Sie sich bitte direkt an unsere Kanzlei.
Die Frage, wie hoch die Erbschaftssteuer für Nichten und Neffen ausfällt, lässt sich nicht mit einem einzigen Betrag beantworten – sie hängt vom Wert des Nachlasses, von Abzügen und von der steuerlichen Einordnung der Erben ab. Was aber von vornherein feststeht: Nichten und Neffen werden im Erbschaftsteuerrecht deutlich schlechter gestellt als enge Familienangehörige. Während Kinder, Ehegatten und Enkel von hohen Freibeträgen und niedrigen Steuersätzen profitieren, erhalten Nichten und Neffen lediglich einen Freibetrag von 20.000 Euro.
Das führt dazu, dass selbst mittlere Erbschaften – etwa ein Sparvermögen oder ein Anteil an einer Immobilie – schnell zu einer erheblichen Steuerlast führen können. Wer frühzeitig plant, kann diese Belastung jedoch spürbar verringern.
Als Steuerberatungskanzlei in Nürnberg unterstützen wir Sie dabei, Ihre Nachfolge steuerlich sinnvoll zu gestalten.